Der Warnowtunnel, Deutschlands erstes privatfinanziertes Straßenbauprojekt, wurde 2003 eröffnet. Das Investitionsvolumen betrug 215 Millionen Euro. Der Gesellschafter ist Atlas Arteria.
Geschichtliches:
1996: Unterzeichnung des Konzessionsvertrages; Beginn der Planungsarbeiten
1999: Planfeststellungsbeschluss und financial Close
2000: Baubeginn
12.09.2003: feierliche Eröffnung des Warnowtunnels
12.09.2053: Konzessionsende; 50 Jahre nach Eröffnung
Der Warnowtunnel verbindet schnell, günstig, sicher und bequem die Regionen östlich und westlich der Warnow. Durch seine Nutzung kann die vom Verkehr oftmals überlastete Rostocker Innenstadt zügig umfahren werden.
Daten und Fakten:

- 6 Tunnelsegmente mit jeweils 8 Teilstücken
- Bau mithilfe des speziellen Einschwimm- & Absenkverfahrens
- Tiefster Punkt im Flussbett: 22 m
- Länge des Warnowtunnels: 790 m
- Gewicht: 200.000 t
- Tunnelhöhe außen: 6,50 m
- Tunnelhöhe innen: 5,00 m
Die Benutzung des Warnowtunnels ist mautpflichtig. Die Nutzer zahlen bar, mir EC- oder Kreditkarte und mit speziellen Flottenkarten. Mit einem RFID-Streifen, einem „TAG“ (elektronischer Transponder) oder der „OSCARD“ (Tunnel-Kundenkarte), ist die Passage noch schneller und günstiger zu befahren.
Laut ADAC/EuroTAP-Tunneltest 2009 ist der Warnowtunnel der sicherste Tunnel in ganz Europa. Es gibt Videoüberwachung, ausreichend Fluchtwege, ein Brandmeldesystem, Lüfter oder auch Notruftelefone, die in der 24 Stunden besetzten Leitzentrale angenommen werden. Alle sicherheitsrelevanten Aspekte entsprechen dem neusten Stand der Technik.
Der Warnowtunnel ist ein wichtiger Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur im Norden und bringt viele Vorteile für das wirtschaftliche Zentrum des Landes, die Region Rostock.
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